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City Shuttle leider verlegt

12.09.2003

Mit Bedauern nimmt der Förderverein Flughafen Mönchengladbach zur Kenntnis, dass Air Berlin die erfolgreichen City Shuttle Strecken vom Flughafen Mönchengladbach nach Mailand, London, Wien und Zürich ab dem 01.11.2003 nach Düsseldorf verlegt. Hintergrund der Entscheidung der Air Berlin sind die hohen Kosten der in MGL eingesetzten Flugzeuge vom Typ BAe 146. Air Berlins eigentlicher Flugzeugtyp, eine Boeing 737 kann in Mönchengladbach derzeit nicht starten - zumindest nicht ohne die verlängerte Startbahn.

Förderverein-Vorsitzender Christian Stattrop: „Besonders tragisch ist, dass die Passagierzahlen ab Mönchengladbach über den Planungen und Erwartungen der Air Berlin liegen, d.h. das Angebot wurde sehr gut von den Kunden angenommen. Einmal mehr wird deutlich, wie dringend der Ausbau und die Verlängerung der Startbahn auf 2400 m nötig sind. Hätte unser Flughafen bereits heute die erforderliche Startbahnlänge, die Boeing 737 der Air Berlin stünden jetzt in Mönchengladbach, nicht in Düsseldorf.“

Das bereits laufende Planfeststellungsverfahren zur Genehmigung der Startbahnverlängerung genießt nun höchste Priorität. Die Wirtschaft der Region braucht dringend die Luftverkehrsanbindung an die großen europäischen Wirtschaftsräume. Mönchengladbach braucht die lange Startbahn, um den in unserer Region verlaufenden Strukturwandel - auch in unseren Nachbarstädten, positiv gestalten zu können.

Mit seiner wichtigen Bedeutung für den Geschäftsflugverkehr und die Allgemeine Luftfahrt sowie für den Schulflugverkehr ist der Flughafen Mönchengladbach bei der Abwicklung des Luftverkehrs in Nordrhein-Westfalen bereits heute unverzichtbar. In diesem Zu-sammenhang reagiert der Förderverein Flughafen Mönchengladbach mit großem Unverständnis auf Äußerungen des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Erwin, der in am heutigen Tage in der Rheinischen Post zitiert wird, eine Schließung des Flughafens sei nicht mehr auszuschließen. Stattrop: „Wir fordern Herrn Erwin auf, im Rahmen seiner politischen Verantwortung über den Düsseldorfer Tellerrand zu schauen und die Belange der gesamten Region angemessen zu würdigen.“