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MGL als Business-Flughafen

Nachdem im Jahr 2008 ein Planfeststellungsverfahren für die Erweiterung der Start- und Landebahn auf eine Länge von 2.400 Meter endgültig gescheitert war und im Jahr 2009 der Mehrheitsgesellschafter Pläne zur Verlagerung größerer Teile des Geschäftsverkehrs aufgab, sahen manche Auguren schon das Ende des Mönchengladbach Flughafens gekommen. Mit einer Änderung des Gesellschaftsvertrages, dem der Rat der Stadt Mönchengladbach November 2010 zugestimmt hat, konnte die Zukunft des Flughafens gesichert werden. Die Flughafen Düsseldorf GmbH (FDG) wird den Flughafen Mönchengladbach unter ihrer unternehmerischen Führung und wirtschaftlichen Verantwortung mindestens bis 2020 fortführen. Dies gibt der Flughafengesellschaft Planungssicherheit, die Möglichkeit, ein Programm zur wirtschaftlichen Optimierung umzusetzen und ihre strategischen Ziele weiter zu entwickeln. Gleichzeitig erhalten die am Standort angesiedelten Unternehmen die Chance, ihr Geschäft weiter auszubauen und Arbeitsplätze zu sichern.

Eine Analyse des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) kommt zu dem Ergebnis, dass sich Mönchengladbach auf den nationalen und internationalen Business-Luftverkehr spezialisieren sollte. Denn für dieses Segment prognostizieren die Experten in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum.

Auch, wenn der Flughafen Düsseldorf Ausbauplänen in Mönchengladbach für die nahe Zukunft eine Absage erteilt hat: Berechnungen haben gezeigt, dass der Flughafen Mönchengladbach als Business-Airport profitabel betrieben werden kann, wenn die Start- und Landebahn auf 1.850 Meter verlängert wird. Die heute im Business-Luftverkehr hauptsächlich eingesetzten Strahlflugzeuge kommen mit einer 1.200-Meter-Bahn nicht zurecht.