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Der Flughafen

Der Flughafen Mönchengladbach ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region Mittlerer Niederrhein. 2016 verzeichnete der Airport mehr als 43.000 Flugbewegungen. Mit 70,03 Prozent ist die Flughafen Düsseldorf GmbH Mehrheitsgesellschafter der Flughafengesellschaft Mönchengladbach GmbH (FMG). 29,964 Prozent hält die NEW AG, Mönchengladbach, 0,006 Prozent die Stadt Willich. Die 1.200 Meter lange Start- und Landebahn des Mönchengladbacher Flughafens kann auch von Maschinen mit bis zu 100 Sitzplätzen angesteuert werden. Durch die neue Brücke der Autobahn 44 über den Rhein ist der Airport Mönchengladbach perfekt an das Verkehrsnetz Nordrhein-Westfalens angebunden. Düsseldorf, Köln und das Ruhrgebiet sind sehr schnell erreichbar.

Dank Aus- und Umbaumaßnahmen ist der Flughafen Mönchengladbachtechnisch auf dem neuesten Stand. Er besticht durch kurze Wege, zügige und unkomplizierte Check-in-Verfahren und kostengünstige Parkmöglichkeiten direkt vor dem Terminal.

Nach der Brandkatastrophe im Düsseldorfer Flughafen mussten 1996 verschiedene Fluglinien zum Mönchengladbacher Airport verlagert werden. In dieser Zeit hat der Flughafen bewiesen, dass er in der Lage ist, weitergehende Aufgaben im nationalen und internationale Luftverkehr zu übernehmen.

Zwar stagniert derzeit das Luftverkehrsaufkommen aufgrund der weltweiten Wirtschaftskrise, doch mit dem Anziehen der Konjunktur werden auch die Passagierzahlen wieder steigen. Dann werden die deutschen Flughäfen rasch wieder völlig ausgelastet sein. Vor diesem Hintergrund kann der Flughafen Mönchengladbach das Drehkreuz Düsseldorf im Bereich des Business-Luftverkehrs entlasten. Der Flughafen der Landeshauptstadt stößt an die Grenzen der ihm bisher gestatteten Kapazität. Das zuletzt zugewiesene Kontingent an Slots (Zeitfenster für Starts und Landungen) ist nahezu vergeben.

Ein Gutachten des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sieht nun vor, dass der Flughafen Mönchengladbach Business-Verkehr von Düsseldorf übernehmen soll. Als General Aviation Airport soll Mönchengladbach für Firmen- und Privatflugzeuge sowie Lufttaxi-Unternehmen zur Verfügung stehen. Mit General Aviation ist derjenige zivile Luftverkehr gemeint, der nicht zum Bereich Charter- oder Linienverkehr gehört. Um den Ansprüchen des Business-Verkehrs gerecht zu werden, ist eine Verlängerung der Start- und Landebahn um 650 auf 1.850 Meter notwendig.

Hierzu sei generell angemerkt, dass die generelle Aussage, auf der 1.200 Meter langen Start- und Landebahn können auch Maschinen mit biszu 100 Sitzplätzen angesteuert werden, zu relativieren ist. Angesprochen und gedacht ist hier an die speziell für short-RWYs konzipierte vierstrahlige Luftfahrzeugmuster BAe146 / Avroliner mit bis zu 100 Sitzplätzen. Sie bilden immer noch die berühmte Ausnahme

Einige der Businessjets auf der heute vorhandenen 1200m-RWY sind mit Einschränkungen einsetzbar. Die überwiegend heute auch noch im Regionalluftverkehr eingesetzten Luftfahrzeugtypen ( 50 – sitzige Jets) benötigen aber deutlich mehr als die 1.200 Meter Start- und Landebahn . Es muss sehr sorgfältig nach Flugzeugtyp und Auslegung unterschieden werden.

Düsseldorf braucht deshalb Mönchengladbach zur Entlastung des Business-Verkehrs: Wirtschaftlich für Düsseldorf und dann letztendlich auch für den kleineren Bruder.