









Der Bestand des Flughafens Mönchengladbach ist zumindest bis zum Jahre 2020 gesichert. Das war nach dem von Düsseldorfer Seite Ende 2009 erklärten Aus für die Pläne eines Ausbaus des Flughafens zum Business-Airport mit einer verlängerten Start- und Landebahn nicht unbedingt selbstverständlich. Die Flughafengesellschaft Düsseldorf (FDG) wird auf jeden Fall bis zum Jahr 2020 die jährlichen Verluste des Flughafens tragen, die sich im Rahmen eines Optimierungsprogramms, auf das sich die FDG und die NVV verständigt haben, sehr deutlich reduzieren.
Der Flughafen kann im bisherigen Umfang mit einer ständig aktiven Kontrollzone und dem für den kommerziellen Flugbetrieb sehr wichtigen Instrumentenflugbetrieb fortgeführt werden, d.h. MGL ist und bleibt damit nach Frankfurt-Egelsbach mit rd. 40.000 Flugbewegungen/a. der bedeutendste deutsche General-Aviation-Airport. Auch der Bestand der größten deutschen Flugschule und der Werftbetriebe ist gesichert. Damit kann auch die geplante Erweiterung des Werftbetriebes der RAS und die damit verbundene Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze in Angriff genommen werden. Für die Arbeitsplätze der bei der Flughafengesellschaft und den am Flugplatz ansässigen Unternehmen tätigen rd. 400 Mitarbeiter ist das sicherlich eine sehr positive und erfreuliche Zukunftsperspektive. Für MGL bietet sich als seit Jahrzehnten bereits bewährter bedeutender Standort der allgemeinen Luftfahrt eine gute Perspektive zur Festigung und Erweiterung der Funktion als der General-Aviation-Airport für den Großraum Düsseldorf und NRW. Der mit der jetzigen Ausrichtung verbundene Verzicht auf Linienverkehr ist zwar sehr zu bedauern, musste zur Sicherung des Fortbestandes von MGL aber in Kauf genommen werden.